09. Nov

2016

Bargeldreform in Indien

Zuletzt aktualisiert am 29. September 2018

Bargeldreform in Indien © B&N Tourismus

Die indische Regierung hat im Kampf gegen Korruption am 09. November 2016 mit sofortiger Wirkung Geldscheine mit Nominalwerten von 500 und 1000 Rupien aus dem Umlauf genommen. Diese werden ab dem 10. November 2016 durch neue ersetzt.

Aus diesem Anlass blieben Banken sowie Geldautomaten für einen Tag geschlossen, alte Geldscheine können zwischenzeitlich nicht mehr gegen neue umgetauscht und seit dem 30. Dezember 2016 auch nicht mehr auf Bankkonten eingezahlt werden.

Zahlungen mit internationalen Kreditkarten sind nach bisherigen Erfahrungen weiterhin uneingeschränkt möglich. Die neuen Geldscheine kommen sukzessive in Umlauf, wodurch es zu Engpässen in der Versorgung mit Bargeld vor Ort kommt u.a. können an Geldautomaten nur kleinere Beträge (bis zu 2500, mit ausländischen Kreditkarten vereinzelt bis zu 10000 Rupien) abgehoben werden. Das Auswärtige Amt rechnet auf absehbare Zeit mit erheblichen Engpässen bei der Bargeldversorgung (Stand: 09. Januar 2017).

Die heutigen in Indien erhältlichen Münzen haben einen Nennwert von 5, 10, 20, 25 und 50 Paise und außerdem 1, 2, 5 und 10 Rupien. Die Banknoten sind erhältlich mit Nennwert von 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Rupien (₹). Scheine mit Nennwert von 1 und 2 Rupien werden zwar auch emittiert, aber in weitaus geringer Zahl so dass diese sehr selten erhältlich sind.

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Bildnachweis: Bargeldreform in Indien © B&N Tourismus